Verfasst von: herzdeutschland | 24. Oktober 2012

Comon S, Schweißautomat für Schweißen von Kunststoffdichtungsbahnen


Comon S von Herz: All-in-one, nach DVS

Heizkraft aus dem Keramikkeil: Schweißt selbst strukturierte Bahnen

Keramik-Heizkeil, Universaltalent für HDPE, LDPE und PVC

Wer mit der Abdichtung von Deponien, Sondermülllagerungen, Säure- oder Laugenbecken und ähnlichen sensiblen Lagerstätten befasst ist, muss sicher sein, dass die dort eingesetzten Kunststoff-dichtungsbahnen (zumeist HDPE, High-density polyethylene, aber auch LDPE, low-density polyethylene oder PVC, Polyvinylchlorid) an den Nähten der gefügten Bahnen absolut dicht sind. Herz, der Schweißautomatenspezialist vom Mittelrhein, bietet mit seinem Comon S einen Schweißautomaten, der die Anforderungen des Fachverbandes DVS, von Auftraggebern, Verarbeitern und Fremdüberwachern nach Aussage des Herstellers „in umfassender Art und Weise“ erfüllt. Einen wesentlichen Anteil hieran hat die Etablierung des flächigen Keramikheizkeils, der den bisher geläufigen Heizkeilen, meist aus Stahl und Kupfer, mehr und mehr den Rang abzulaufen scheint.

Der Heizkeil aus technischer Keramik, einem siliziuminfiltrierten Siliziumcarbid (SiSiC), ist durch Zusammensetzung und Herstellverfahren äußerst präzise zu fertigen, eine Schwindung gegenüber Pulversintertechniken besteht nicht.

Seine hohe Wärmeleitfähigkeit geht bis zum Schmelzpunkt des metallischen Siliziums (1400 Grad). Bis dahin bleiben die sehr große Härte und Korrosionsbeständigkeit erhalten. Das Material punktet zudem mit guter Temperaturbeständigkeit, Verschleißbeständigkeit und sehr guten Gleiteigenschaften.

Der Heizkeil aus Keramik – von Herz entwickelt  – bietet nicht nur eine wesentlich bessere Wärmeaufnahme und somit Heizstrahlung als Metallkeile, er bleibt weitestgehend frei von Anhaftungen, ist also „selbstreinigend“. Zudem nutzt er sich nicht ab, da er keine Korrosion zulässt.

Während die bisher üblichen Metallheizkeile drei bis vier seitlich eingeschobene Heizpatronen in Reihe aufweisen, folgt der Keramikkeil einem neuen, innovativen Prinzip. Hierbei nimmt der Keramikkeil von hinten das flächige Heizelement formatfüllend auf. Neben der so wesentlich verbesserten, überall gleichen Temperatur am Heizkeil, kann die „Heizungszunge“ von Fremdüberwachern jetzt auch jederzeit dort überprüft und die Konstanz der richtigen Temperatur gemessen werden. Bisher war diese Art der Kontrolle bei Heizkeilen mit Heizpatronen konstruktionsbedingt nicht möglich. In der Regel wird die Kontrolle die Digitalanzeige am Gerät bestätigen.

Der robuste und dabei handliche Schweißautomat liefert mit seiner Doppelschweißnaht die doppelte Sicherheit. Die Schweißung entspricht den Standards, die der DVS in seinen Regelwerken dokumentiert. Durch die spezielle Konstruktion des Geräts erfolgt die Plastifizierung mittels Heizkeil, dem der Fügedruck durch Rollen folgt, wobei sich über die anschließende Abkühlung eine absolut homogene Nahtspur beider Bahnen ergibt.

Praktische Erkenntnisse, ihre versuchstechnische Überprüfung sowie eine Langzeit-Untersuchung der MPA, Material-Prüfanstalt, Hannover, haben ergeben, dass neben allen üblichen glatten Kunststoffdichtungsbahnen auch strukturierte Kunststoffdichtungsbahnen in einem Arbeitsgang mit dem Keramikkeil verschweißt werden können. Dies wird jeder Anwender selbst anhand der vorgeschriebenen Probeschweißungen gemäß der DVS-Richtlinien bei strukturierten Bahnen feststellen können.

Das aufwändige Abarbeiten der Struktur im Bereich der Naht scheint somit entfallen zu können. Kein Wunder, bei einer Heizleistung von 2100 Watt jetzt mit dem flächigen Heizelement, gegenüber 1600 Watt mit bis vier Heizpatronen. Dies und die gleichmäßige, kontinuierliche und flächige Abstrahlung der Heizenergie in die zu verschweißenden Kunststoffbahnen führen deshalb nach Aussagen der Techniker des Neuwieder Unternehmens zu „sicheren Ergebnissen auch bei Bahnen mit Strukturen“.

 

Jederzeit die Kontrolle bei dieser sensiblen Materie behalten zu können, bleibt jedoch für Anwender und Fremdüberwacher von großer Bedeutung.

Deshalb können beim Comon S auch die aufgezeichneten Parameter Temperatur, Druck und Geschwindigkeit über eine integrierte Bluetooth-Schnittstelle ausgelesen werden.

Zudem ist ein DVS gerechtes Schweißprotokoll mit nicht veränderbaren Daten über die mitgelieferte Software zu erstellen und auszudrucken.

Infos unter www.herz-gmbh.com

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